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 Post subject: Kitesurf Trophy 2003 - Dt. Meisterschaft
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Einladung zur Saison 2003


Hallo zusammen – ich freue mich, Euch dieses Jahr auf unseren Contests begrüßen zu können.
Ein dickes Danke an Alle, die den bisherige Weg ermöglicht haben – insbesondere den Helfern des gemeinsamen Auftritts auf der Boot, den Fahrersprechern, den Offiziellen des dsv (deutscher Segler Verband) und natürlich den Sponsoren wie Kooperations-Partnern dieser und der letzten Saison.

Es wird das wohl wichtigste Jahr im Kitesurfen für Deutschland werden, da wir die Chance haben, unseren sensationellen Sport einem breiten Publikum vorzustellen und selbst dabei den meisten Spass im Wasser und am Strand zu haben. Ich bin gespannt, welche Moves das Winterlager gebracht hat.

Ihr erhaltet im Folgenden alle notwendigen Informationen rund um die Kite Surf Trophy 2003 – von Kitern für Kiter in den folgenden neun Punkten

1.) Trophy Daten 2003

Location Termin Partner vor Ort
Fehmarn/ Gold 9.-11. Mai
Sylt/ Kampen 13.-15. Juni Sven und Timm von der Buhne 16 sowie Grand Plage
Warnemünde 4.-6. Juli (im Rahmen der Warnemünder Woche) Dirk und die Wassersportschule Rostock
Cuxhaven/ Kugelbake 22.-24. August (vor dem Duner Wattrennen) Jogi und das Team von Jogi Customs
St. Peter Ording 5.-7. September (deutsche Meisterschaft)

2.) Ablauf aller Events
Donnerstag
Freies Fahren und Inofficial-Party
Freitag
11.00 Uhr Skippersmeeting
12.00 Uhr erster möglicher Start
15.00 Uhr Finals Damen, Herren
19.00 Uhr Siegerehrung Tagessieger
20.00 Uhr Opening Party
Samstag
10.00 Uhr Skippersmeeting
10.30 Uhr erster möglicher Start
15.00 Uhr Semi-Finale Damen, Herren, Junior (erst ab Samstag, wg. Schulordnung)
19.00 Uhr Siegerehrung Tagessieger
20.00 Uhr Cafe Keese Kite-Party
Sonntag
10.00 Uhr Skippersmeeting
ab 10.30 Uhr Finalläufe Damen, Herren, Junior
16.00 Uhr Siegerehrung Overall


3.) Die Kite Surf Trophy als offizielle deutsche Meisterschaft 2003
Am 19. Januar hat der dsv in einer Abstimmung auf der Boot Kitesurfen offiziell in sein Reglement aufgenommen. Damit ergeben sich riesige Chancen aber sicher auch einige Verpflichtungen:
- Es ist gelungen, Sport und Kommerz – wenn er denn einmal kommt - zu trennen. Abteilungsleiter und Fahrersprecher sind damit offiziell und unabhängig vom Veranstalter
- Als Abteilungsleiter wurde Henning Nockel bestätigt. Bitte wendet Euch an an Ihn, wenn es um die Weiterentwicklung von Reglement etc. aus sportlicher Sicht geht. Zusätzlich sind die Fahrersprecher Kristin Boese, Basti Langer, Patrick Metzner Ansprechpartner
- Die deutsche Meisterschaft wird einen Run der Medien auf den Sport auslösen und damit denjenigen Unterstützung bieten, die sich stärker auf das Kiten konzentrieren wollen
- In Fragen von Revierverboten, Rechtsfragen oder der Unterstützung von Nachwuchs-Kitern steht uns die gesamte Struktur der Segler zur Verfügung. Kitesurfer sind nicht mehr das Wesen zwischen Fallschirm und Wasserski und wir sind den Windsurfern gleichgestellt
- Hinsichtlich Verpflichtungen ergibt sich für denjenigen, der die Rangliste mitfahren will die Notwendigkeit, sowohl in einen dsv-Verein, als auch in die DWSV (ehem. VDR – Regattaorganisation) einzutreten (Antragsformular anbei; eingeschlossen ist eine Unfall-Versicherung für offizielle Wettfahrten und Trainings). Jeder (uns insbesondere internationale Teilnehmer) kann und soll an den Events teilnehmen! Als Verein besteht die Möglichkeit, in die bestehende Abteilung u.a. des Windsurfclubs Kiel einzutreten oder eigenen Kiteclubs wie dem Kiteclub Chiemsee als „Spezialisten“. Die Gesamt-Kosten von ca. 50 – 70€ pro Jahr sind denken wir den Nebeneffekt wert, künftig von der Schiedsrichter-Ausbildung bis hin zur Internationalisierung den Support eines starken Verbandes hinter sich zu haben. Engagiert Euch! Wir wollen keine Vereinsmeierei - nur die Beispiele der Revierdiskussionen um grüner Brink, Bodensee etc. zeigen die Situation.

4.) Anmeldeunterlagen zur Kite Surf Trophy
Wir konnten den Anmeldebetrag auf 40€ je Event bei rechtzeitiger Anmeldung reduziert. Eine Anmeldung ist vor Ort möglich – kostete aber einen 10er extra (Anlage).

5.) Weiterentwickeltes Reglement
Das im letzten Jahr erarbeitete Reglement wurde intensiv diskutiert und wie folgt weiter entwickelt: Es wird die Disziplinen FreeStyle und BestTrick geben. KiteCross entfällt, da es nicht den Sicherheitsanforderungen genügen kann, Fahrer unmittelbar gegeneinander antreten zu lassen. Elemente sind allerdings in BestTrick übertragen worden:
BestTrick wurde dahingehend verbessert, dass wir das in Fehmarn erprobte Verfahren anwenden, jeweils nur einen Fahrer in eine relativ kleine Contest Area zu überlassen – mit allen Fahrern hintereinander. Nach Verlassen der Area wird außerhalb wieder Höhe gewonnen. Durch das entstehende „Männleinlaufen“ entsteht beim Zuschauer auch eine gewisse Dynamik. Jeder Rider hat dreimal die Möglichkeit, einen BestTrick in der Area zu zeigen. Bewertungsgrundlage ist das bewährte Punkteschema, dessen Basis Ihr in der Anlage findet.
FreeStyle ist die wohl einzige Disziplin, die sich international einheitlich etabliert hat – warum also nicht bei uns. Bewertungskriterien:
- Vielfältigkeit der Sprünge, Sprünge in beide Richtungen, Anzahl von Rotationen und Richtung / Achse der Rotationen. Sprünge zeichnen sich durch Airtime und Höhe aus.
- Technische Schwierigkeit der Tricks - one hand, board take offs, handle passes, blindside, switch, grabs, der Flow und die Ausdrucksstärke / Style der Mannöver
- Wave: Sobald ausreichend große Wellen für eine Bewertung vorhanden sind wird diese Kategorie einbezogen
- Sicherheit der Landungen: Hier werden in drei Arten unterschieden: Perfekt – das Board gleitet weiter; ¾ - der Kiter berührt das Wasser; ½ - der Kiter landet mit dem Körper zuerst
- Overall Impression des Riders

6.) Sicherheit -> Sicherheitsstandards
Mit der Einschreibung erfolgt ein Sicherheits-Check. Eure Bars werden mit einem Bändsel freigegeben. Eine Bar ohne Freigabe startet nicht. Die Kriterien hierzu findet ihr ebenfalls in der Anlage (Reglement). Nur eine Safety mit der ihr vertraut seid ist sicher! Kontaktiert daher am besten rechtzeitig den Safety Chief Michael Starken, um zu klären, welches System wir als sicher einstufen.
Grundsätzlich gilt Helmpflicht. Prallschutz wird je nach Revier / Windstärke im Skippersmeeting festgesetzt. Wir werden grundsätzlich mit einem Schlauchboot und einem Jet Ski in Einsatzbereitschaft vor Ort sein, um ein Maximum an Sicherheit zu garantieren.

6.) Die Partner
Ich freuen wir uns, in den Kategorien Energy-Drink, Fashion, Handys und Spirituosen als Sponsoren und Werbepartner an Board zu haben, die es uns ermöglichen werden, den Sport zu pushen.

Außerdem freuen wir uns ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit folgenden Partnern:
- Catering und Rahmenprogramm Cafe Keese (http://www.cafe-keese-hamburg.de)
- Rahmenprogramm: Yuu Skydive (Fallschirmspringer) . Tandems und Showsprünge
- Sunwave Jugendreisen (Reiseveranstalter). Wir sind bereits in 60.000 Sommer-Katalogen
- NJOY Radio. Hier werden wir jede Veranstaltaltung ankündigen können
- Smaragd Media (Die Jungs, die Euch ins auf Beta SP ins Fernsehen bringen)
- Windfinder.com - Ihr werdet Infos rund um die Trophy auch mobil auf dem Handy kriegen

7.) Das Free Testival im Rahmen der Kitesurf Trophy – Teilnehmer
Flysurfer, Ocean Rodeo/Crazy Fly, Slingshot, Skyline / Brunotti und andere werden allen Interessierten ihre Produkte kostenlos zu einem Test ausleihen – das ganze nennt sich „Free-Testival“ und wird gefeatured vom Free Magazin. Ladet also Fans und Interessierte ein, in Lee der Contest Area Material auszuprobieren.

8.) Das Preisgeld
Ziel 15.000€/Jahr bzw. 3.000€/Veranstaltung + Sachpreise eine genauere Aussage können wir nach Abschluss der Detailkalkulation treffen.

9.) Das Team
Julika, Christoph, Michael, Pascal, Friedel und Thilo, sowie alle mit der Kite Surf Trophy Befassten freuen sich auf das erste Event. Bei Fragen und Anregungen wendet Euch bitte an die Entsprechenden Fachleute. Am 12. April werden wir einen „Dryrun“ der Organisation machen – Info geht noch raus.

GesamtorganisationThilo Trefz[49] 040-507-92864[49] 0170 8910 563thilo.trefz@brandguides.com Event Coordinator (Event 1-2)Christoph Schwarz[49] 0431 2217498[49] 0179 1100333christophschwarz@gmx.dechristoph.schwarz@brandguides.com Event Coordinator (Event 3-5)Julika Noelte[49] 0431 240 6743[49] 0160 93088140julikanoelte@gmx.netjulika.noelte@brandguides.com
SicherheitschiefMichael Starken[49] 0431 9826 986[49] 0163 3557755mmmeikel@gmx.de Public Relations Pascal Matzke [49] 0221 4911 610 [49] 0171-9310978pascal99@gmx.de Public Relations Friedemann Schaaf [49] 0221 340 84 89 [49] 0177 319 54 53friedel.schaaf@marsprojekt.de


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Reglement Saison 2003

Allgemein

Sicherheit und Rücksichtnahme gegenüber anderen Fahrern sind für jeden Teilnehmer an der Kite Surf Trophy oberstes Gebot. Fahrer, die dieses Gebot missachten werden vom Wettkampf ausgeschlossen. Während des Wettkampfes dürfen sich nur an dem entsprechenden Heat teilnehmende Fahrer in der Contest-Area aufhalten. Kites dürfen nur in der Launching-Area gestartet und gelandet werden und müssen so gesichert werden, dass sie nicht unbeabsichtigt wegfliegen können.

Eine Einweisung und Beschreibung von Revier und Wettkampfarea erfolgt im Skippersmeeting für das der Race Chief verantwortlich ist. Dieser stellt den Teilnehmern die Verantwortlichen für die Bewertung und Sicherung des Wettkampfes vor. Die Teilnahme am Skippersmeeting an jedem Wettkampftag ist Voraussetzung für die Wertung des Tagesergebnisses. Ausnahmen sind mit dem Race Chief abzustimmen.

Jeder Teilnehmer ist dafür verantwortlich, seinen Lauf wahrzunehmen. Dieser wird am offiziellen Notice Board mindestens ½ Stunde vor Beginn des ersten Laufes der jeweiligen Disziplin angeschlagen. Voraussetzung zur Teilnahme an der Wertung ist es, die offiziellen Contest Lycras während der Läufe zu tragen. Die einzelnen Fahrer werden entweder durch Startnummern oder Farben unterschieden. Näheres regelt das Skippersmeeting. Als gestartet gilt nur, wer in der ausgewiesenen Launch area gestartet ist und sich beim Safety Chief für seinen Heat angemeldet hat und die contest area erreicht hat. Alle anderen Teilnehmer gelten als nicht gestartet. Das Startsignal Signal wird auf dem Skippersmeeting bekanntgegeben In der Regel ist dies aber die Rote (5Minuten) und gelbe (2Minuten) Flagge gefolgt von einem Startschuß, Hup-Signal oder der grünen Flagge. Zwischen den Heats besteht eine Transition Time von 5 Minuten, so dass die rote Flagge das Ende des vorhegehenden Heats und den Beginn des nächsten Heats anzeigt. Fahrer, die den 2. Frühstart machen werden disqualifiziert. Bei Start und Ziel maßgeblich für die Zeitnehmung ist das Board des Fahrers. Alle Flaggen nach oben bedeuten sofortiges Einfinden der Fahrer am Judge Tower.

Race Chief, Head Judge und Organisator stimmen sich in Ihren Entscheidungen ab. Verantwortlich für Kurs, Auswahl der Disziplin und Anpassung des Wettkampfablaufes an die regionalen Gegebenheiten ist der Race Chief. Eventuelle Änderungen des Regelments , des zeitlichen Rahmens und der Reihenfolge der Heats werden vom Race Chief und Head Judge auf dem Skippersmeeting und dem Noticeboard angekündigt. Wir sind bemüht, durch die Einsetzung von 2 getrennten Judge Teams aus jeweils einem lokalen und einem nationalen Judge eine maximale Objektivität sicherzustellen. Gegen die Entscheidungen der Judges kann daher ein Protest nur unmittelbar nach den jeweiligen Heats beim Head Judge eingelegt werden.

Bei Vorliegen von mehr als 32 Meldungen ergibt sich die Startberechtigung aus den bislang vorliegenden Ergebnissen der Kite Surf Trophy der jeweils letzten Gesamtrangliste. Dabei gelten die ersten 8 Herren und die erste Frau der Fahrer als gesetzt. Die restlichen Teilnehmer müssen sich qualifizieren, für die übrigen Startplätze in jeweils der Disziplin qualifizieren, in der sie antreten. Die Zusammenstellung der Heats bzw. die Bestimmung der Startreihenfolge erfolgt durch das Los. Verantwortlich hierfür ist der Head Judge.


Wertung/ Rangliste

Es werden Ergebnisse in den jeweiligen Disziplinen und Läufen als Tagesergebnisse aufgelistet. Darüber hinaus werden Gesamt-Sieger der Disziplinen sowie der Overall Sieger ermittelt. Der Overall Sieger wird mit einer Gewichtung von 50/50 beider Disziplinen ermittelt. Ab einer Teilnehmerzahl von 4 Frauen wird eine separater Wettkampf ausgerufen, sonst fahren Frauen bei den Männern mit. In jedem Fall werden die Ergebnisse der Frauen in einer getrennten Rangliste ausgewiesen. Junioren starten grundsätzlich in eigenen Heats, da auch vom Eventablauf auf die Anforderungen der Schule Rücksicht genommen werden muss. Für Junioren werden die Ergebnisse ebenfalls in einer getrennten Rangliste ausgewiesen.

Die Wertung für die Wettkampfsaison erfolgt in getrennten Ranglisten pro Disziplin. Es werden getrennte Jahres-Ranglisten für Damen und Herren geführt. Die Wertung erfolgt durch die Addition der jeweils erreichten Punktzahlen. Hierbei gilt:

1. Rang 1000 Punkte 26. Rang 50 Punkte
2. Rang 800 Punkte 27. Rang 45 Punkte
3. Rang 600 Punkte 28. Rang 40 Punkte
4. Rang 500 Punkte 29. Rang 36 Punkte
5. Rang 450 Punkte 30. Rang 32 Punkte
6. Rang 400 Punkte 31. Rang 28 Punkte
7. Rang 360 Punkte 32. Rang 26 Punkte
8. Rang 320 Punkte 33. Rang 24 Punkte
9. Rang 290 Punkte 34. Rang 22 Punkte
10. Rang 260 Punkte 35. Rang 20 Punkte
11. Rang 240 Punkte 36. Rang 18 Punkte
12. Rang 220 Punkte 37. Rang 16 Punkte
13. Rang 200 Punkte 38. Rang 14 Punkte
14. Rang 180 Punkte 39. Rang 12 Punkte
15. Rang 160 Punkte 40. Rang 11 Punkte
16. Rang 150 Punkte 41. Rang 10 Punkte
17. Rang 140 Punkte 42. Rang 9 Punkte
18. Rang 130 Punkte 43. Rang 8 Punkte
19. Rang 120 Punkte 44. Rang 7 Punkte
20. Rang 110 Punkte 45. Rang 6 Punkte
21. Rang 100 Punkte 46. Rang 5 Punkte
22. Rang 90 Punkte 47. Rang 4 Punkte
23. Rang 80 Punkte 48. Rang 3 Punkte
24. Rang 70 Punkte 49. Rang 2 Punkte
25. Rang 60 Punkte 50. Rang 1 Punkt

Kommt es zu einem Abbruch eines Wettkampfes ohne der Möglichkeit, die Heats zu Ende zu fahren erhalten die Teilnehmer diejenigen Punkte, um den Rang alle in der Runde befindlichen Starter angetreten sind. Zu einem Abbruch kommt es, wenn die Mindestbedingungen von 10 Knoten Wind unter Berücksichtigung der Strömungsverhältnisse unterschritten werden. Hierzu nimmt der Race Chief regelmäßige Wind-Messungen vor und trifft eine Entscheidung in Abwägung der sportlichen Interessen.

Für die Ermittlung der Gesamtrangliste werden je Disziplin bei Vorliegen von bis zu 4 Wertungsläufen wird ein Ergebnis als Streicher genommen, bei 5 bis 8 Veranstaltungen werden wird zwei Ergebnisse als Streicher genommen. Die Gesamtrangliste ergibt sich aus der Summe der in die Wertung eingebrachten Einzelergebnisse.


Disziplinen

Weder KiteCross (bei dem Fahrer unmittelbar gegeneinander fahren) noch Hang Time (maximale Schirmgröße; minimierte Kontrollierbarkeit) erscheinen der Kite Surf Trophy sicher. Daher werden zwei Disziplinen ausgetragen, die die Vielfalt des Sports zeigen und entwickeln sollen:

BestTrick

Das Starterfeld wird in Gruppen von maximal 12 Fahrern aufgeteilt, die der Reihe nach mit fliegendem eine relativ kleine Contest Area jeweils einzeln und zügig nach Lee durchfahren müssen. Es darf pro Durchlauf nach Lee maximal ein „BestTrick“ gezeigt werden. Es werden drei Runden gefahren, die damit jedem Fahrer die Möglichkeit hat die Möglichkeit, das Repertoire der drei besten Tricks zu zeigen. In Luv der Conetst Area hinten liegende Fahrer dürfen sich nicht nach vorne drängen, allerdings gelten bei der Kreuz außerhalb der Contest Area die allgemeinen Vorfahrtsregeln. Damit kann sich die Reihenfolge durch schneller aufkreuzende Teilnehmer verändern. Nach dreimaligem Durchlaufen der Conetst Area hat sich der Teilnehmer wieder am Judge Tower einzufinden.

Es empfiehlt sich, im Vorfeld mit den Judges die beabsichtigten Tricks durchzusprechen, um eine Einstufung ggf. neuer Ticks / Kombinationen vornehmen zu können. Es kommen nur unterschiedliche Tricks in die Wertung. Als unterschiedlicher Trick gilt auch der Gleiche wenn er auf unterschiedlichen Kursen durchgeführt wird. Als Trick gilt eine zusammenhängende Abfolge von Bewegungselementen, vom Absprung bis zur Landung , wobei die sich der Landung unmittelbar anschließende Transition mitbewertet wird. Das Bewertungsschema für die Disziplin sieht derzeit wie folgt aus und wird laufend aktualisiert:

Mannöver Bewertung Beschreibung
switch 1 turn board for 180° coninue riding the board
180/360/540/720/1080 180 / 0,5 half turn
rewind 1 turn back
faki 1 ride backside front
monkey 1 only one handed ride
air-raily 1 stretch the board backside while jumping
one-foot 1 jump then remove one foot from strap and get back in
no-foot 2 jump then remove two feet from straps and get back in
surface-pass 180 1 In the water:Turn board 180°, switch the bar bejond your
back from one hand to another
surface-pass 360 2 the same with 360°-turn
airpass 180 3 the same in the air with 180° turn
airpass 360 4 the same with 360°-turn
inverted 2 jump with positionof the body higher than head
loaded 1 jump while kite is in high speed position (45° angle)
height 1 how high can you go?
grab 1 grab the rail with one hand
landing -2 clean landing with not too much retarding the ride
transition 1 changing the direction
blind 1 ride backside front
nohand 1 no handed jump
style
total score
Freestyle

Beim FreeStyle starten in 2er oder 4er Gruppen für jeweils 6 Minuten Heats. Semi-Finale und Finale werden in 8 Minuten Heats ausgefahren.

Bei der Disziplin stehen im Vordergrund Gesamteindruck und individueller Style des Riders.

Ab dem gestartet und eine Single Elimination durchgeführt - die jeweils beste Hälfte eines Laufes kommt eine Runde weiter. In jedem Falle wird das Finale mit maximal 4 Fahrern durchgeführt. Abweichungen sicnd im Skippersmeeting anzukündigen.
3. Jeweils einem Kiter steht die räumlich begrenzte Contest Area zur Verfügung. Tricks die außerhalb der Begrenzung erfolgen bleiben ohne Wertung gelten aber als ein Trick. Die Sprünge und Manöver werden nach Höhe, Anzahl der Rotationen, Position des Boards und exakte Ausführung sowie Kontrolliertheit der Landung bewertet.
- Vielfältigkeit der Sprünge, Sprünge in beide Richtungen, Anzahl von Rotationen und Richtung / Achse der Rotationen. Sprünge zeichnen sich durch Airtime und Höhe aus.
- Technische Schwierigkeit der Tricks - one hand, board take offs, handle passes, blindside, switch, grabs, der Flow und die Ausdrucksstärke / Style der Mannöver
- Wave: Sobald ausreichend große Wellen für eine Bewertung vorhanden sind wird diese Kategorie einbezogen
- Sicherheit der Landungen: Hier werden in drei Arten unterschieden: Perfekt – das Board gleitet weiter; ¾ - der Kiter berührt das Wasser; ½ - der Kiter landet mit dem Körper zuerst
- Overall Impression des Riders

Grundsätzliche Vorfahrtsregeln

Vorfahrt hat bei zwei auf dem gleichen Kurs befindlichen Kitern der,der sich in Lee befindet (Lee vor Luv). Beim Überholen ist der Kite des sich in Lee befindlichen Kiters von diesem unterhalb 45 Grad zu halten , der sich in Luv befindliche Fahrer muß seinen Kite mindestens 45 Grad hoch fliegen. Der sich in Luv befindliche Fahrer hat seine Leinen klar von dem in Lee befindlichen zu halten. Das gleiche gilt bei zwei auf gegensätzlichen Kursen befindlichen Kitern, wobei Backbordbug vor Steuerbordbug gilt, wenn die Raceleitung keine andere Regel verkündet. Sprünge sind nur erlaubt, wenn sich kein anderer Fahrer im Sprungbereich (Lee) aufhält.

Spass am Wasser und Sicherheit sind wichtiger als alles andere!


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Sicherheitsregeln Saison 2003


Für die Teilnahme am Contest ist ein Safety Check verpflichtend: Dieser wird von ausgebildeten Mitgliedern der Wettkampf-Jury durchgeführt. Dieser Safety Check für die Kite Surf Trophy wurde initiiert in einer Arbeitsgruppe "Kite-Surf" bestehend aus Vertretern des DSV und des VDWS, Industrievertretern und aktiven Kitern. Wir sind dankbar für die ständige Weiterentwicklung und Anregungen von allen Seiten, um eine optimale Sicherheit zu gewährleisten. Die Bars werden bei der Einschreibung mit einer Kennzeichnung abgenommen – nur solche gekennzeichneten Bars dürfen verwendet werden.
- Quick Release ( funktionsfähiges Notauslösesystem) muss an allen Systemen und Verbindungen vorhanden sein. Der Fahrer muss sich jedoch bereits im Vorfeld mit einem Quick Release auseinandergesetzt haben, d.h. er muss sich mit dem System auskennen und es selbst ausgiebig probiert haben.
- Entweder safety leashes müssen getragen werden oder es müssen funktionsfähige Permanent-Vorrichtungen mit Möglichkeit zum Depowern des Schirmes vorhanden sein. Was als funktionsfähig gilt obliegt dem Safety Chief, nicht dem Hersteller.


Das Starten und Landen findet ausschließlich in der dafür vorgesehenen Launch Area statt. Beim Start wird insbesondere geprüft:
- Einhaltung der Helmtragepflicht
- Ab einer vom Race Chief festgelegten Windstärke oder Revierbedingung ist ein Prallschutz obligatorisch (ähnlich wie beim Wakeboarden als Sicherheitsschutz) und / oder eine Auftriebshilfe z.B. Regattaweste muss vorhanden sein
- Der Kiter muss in der Lage sein das Höhelaufen alleine, und ohne Zuhilfenahme einer zweiten Person, bei Wasser und bei Land jederzeit unter Kontrolle zu haben.
- Der Veranstalter behält sich vor, Fahrer die aufgrund fehlender Erfahrung oder mangelhafter Beherrschung des Materials bzw. durch Einsetzen von fehlerhaftem Material auffallen, zum Wettkampf nicht zuzulassen oder auszuschließen.
- Der Wettkampfteilnehmer hat dafür zu sorgen, dass seine Leinen innerhalb der Launch Area entweder aufgewickelt sind oder keine weiteren Kites behindern. Der Kite muss für alle Bedingungen sicher gelagert und vor unkontrolliertem Wegfliegen gesichert sein.


Sonstige Teilnahmevoraussetzungen
- Der Fahrer muss den Nachweis einer Haftpflicht-Versicherung bringen, die nachweislich Kitesurfen mit einschliesst (beispielsweise die Privathaftpflicht der HUK Coburg beinhaltet gegen Aufpreis eine derartige Versicherung). Die Versicherung der Landessportbundes / dsv beinhaltet lediglich den Unfallschutz.
- Alter: Bei Teilnehmer die das 18te Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist die Unterschrift der Erziehungsberechtigten notwendig
- Verhaltensregeln, die im Vorfeld des Wettkampfes und im Reglement bzw. auf den Skippersmeetings im einzelnen dargestellt werden, müssen eingehalten werden. Rücksichtsloses Fahren kann bis zur Disqualifikation bestraft werden.
- Alle Punkte werden vor dem Wettbewerb auf Vollständigkeit und Vorhandensein durch die Jury gecheckt. Bei nicht Vorhandensein wird der Teilnehmer nicht zum Wettbewerb zugelassen. Verstöße können bis zur Disqualifikation bestraft werden.


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